Leben, Ausbildung, Engagement und Hingabe

Nachdem ich angefangen hatte, in meiner spiritualistischen Ortskirche zu unterrichten, wurde mir bewusst, dass ich nicht genug darüber wusste, wie Medialität genau funktioniert. Deshalb habe ich mich entschlossen, der Spiritualists´ National Union in Großbritannien (S.N.U.) beizutreten. Dieser Verband schien das beste Ausbildungsprogramm in ganz England anzubieten. Mit mehreren Theoriekursen zu modernem Spiritualismus und Medialität habe ich angefangen.

Hier habe ich die Anerkennung als Repräsentant erworben, sowohl als Sprecher als auch als Jenseitskontaktmedium. Danach habe ich mich beim gleichen Verband als Geistiger Heiler (spirituelles Kontaktheilen) qualifiziert. Meine Auszeichnungen sind: CSNUh Heiler, CSNUs Sprecher, CSNUd Jenseitskontaktmedium. Diese Auszeichnungen sind Zertifizierungen innerhalb der Spiritualists´ National Union (SNU).

Da ich diese Auszeichnungen innehatte, hat mich die Spiritualists´ National Union gemeinsam mit weiteren Kollegen zum ´ Training Officer´  für den ´district´ Südwales ernannt. Das hieß, dass ich für die Schulung und Weiterentwicklung der Medien auf unseren Podien verantwortlich war.

Als nächstes wurde ich Vorsitzender  meiner spiritualistischen Ortskirche in Wales. Gleichzeitig leitete ich ein eigenes spirituelles Zentrum. Dann  wurde ich eingeladen,  als Lehrer und Dozent gemeinsam mit Kollegen in Stansted Hall, London,  zu arbeiten.

Darauf folgten Einladungen nach Deutschland, Schweden, Spanien, Italien, Frankreich, Holland, der Schweiz, Österreich, Amerika, Dubai, England und Wales und damit arbeite ich seit 1994 auf internationaler Ebene.

Ich bin auch in Fernsehsendungen aufgetreten und habe zahlreiche Rundfunkinterviews gegeben. Auch bin ich immer wieder gebeten worden, Lokalzeitungen, Magazinen u.a. Interviews zu geben.

Ich bin Mitbegründer der Academy of Excellence International.

Biografie

Ich wurde in einem wunderschönen Tal  in Südwales/England geboren, das als ´Aber Valley´ bekannt ist. Wales ist auch als das Land des Liedes  bekannt! In ganz Wales wird walisisch gesprochen und das ist meine Muttersprache. Diese alte walisische/keltische Sprache kann direkt  auf das Bronze-  oder Eisenzeitalter zurückgeführt werden.

Ich wurde in den stillen Stunden eines Sonntagmorgen geboren – am 8. August 1954. Ich war der erste Sohn und auch der erste Enkelsohn, der in beiden Familien zur Welt kam. Meinen ersten Atemzug machte ich um 2 Uhr morgens, und zwar am gleichen Tag, an dem mein Großvater zur Welt gekommen war!

Welch ein Geschenk bin ich für meine Eltern und Großeltern gewesen! Zu jener Zeit haben meine Eltern im Haus meiner Großeltern mütterlicherseits gelebt. Meine Mutter hatte gebetet, dass ich zum Geburtstag ihres Vaters zur Welt kommen würde, denn sie hatte das Gefühl, dass ich das größte Geschenk sein würde, das  sie ihrem Vater machen könnte!

All das hat sich zugetragen  – die Luft war mit riesiger Freude und Begeisterung erfüllt, denn die Familie war mit ihrem ersten Sohn/Enkel gesegnet worden. Großvater wurde aus dem Schlaf geholt, präsentiert wurde ihm  dieses Bündel  an Freude und Glück und Mutter sagte zu ihrem Vater: „Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Dad!“

Ich bin eines von sieben Kindern und ich bin der älteste Sohn. Seit ich sehr klein war und soweit ich mich zurückerinnern kann, scheine ich immer eine Sehnsucht und ein tiefes Interesse daran gehabt zu haben, herauszufinden wer oder was Gott ist. Mein Verhalten und meine Neugier haben mich etwas von meinen Geschwistern unterschieden und das hat meine Eltern, die beide Atheisten waren, etwas beunruhigt!

Meine Eltern waren sehr arm und deshalb lebten wir in Armut und großem Mangel. Es gab nicht viel, wenig zu essen und die Bedingungen, in denen wir lebten, waren, gelinde gesagt,  sehr schwierig.

Aber meine ganze Kindheit hindurch und in meinem Leid wusste ich einfach, dass für mich/für uns (die ganze Familie) alles gut werden würde. Als kleines Kind wusste ich nicht, woher dieses innere Wissen rührte oder auf welche Weise  es zu mir kam. Alles was ich sagen kann ist, dass es sehr stark war!

Ich hatte immer dieses starke Gefühl, dass ich “irgendwie” geführt wurde und dass jemand oder etwas, das größer war als ich selbst, über mich wachte. Ich hatte einfach dieses innere Wissen. Diese Kraft, zu wem oder was auch immer sie gehörte, ich wusste, sie konnte nur zu Gott, dem großen Geist, gehören.

Im Alter von zehn Jahren begann ich „Dinge“ zu erleben, die ich nicht verstand! Es waren „Dinge“ außerhalb von mir! Was auch immer „es“ war, „es“ schien Kontrolle über mich zu haben, im Gegensatz zu: „Ich habe die Kontrolle über ´es´!“  Aber als ich begann diese Erfahrungen zu machen, waren meine Gefühle, gelinde gesagt,  ziemlich merkwürdig! Ich hatte das Gefühl,  als ob ich gelähmt wäre, ohne irgendeine Art von  Kontrolle zu haben. Ich war da und gleichzeitig nicht da!  Ich habe nach Hilfe geschrien, aber keiner konnte mich hören. Nach einiger Zeit fing ich an zu glauben, dass mit mir ernstlich etwas nicht stimmte!

Ich hatte solche Angst, irgendjemandem zu erzählen, was mir widerfuhr. Diese „Erfahrungen“ schienen immer intensiver zu werden, bis zu dem Punkt, dass ich Angst hatte, ins Bett zu gehen oder auch nur meine Augen zu schließen, vor lauter Angst, dass mir etwas geschehen könnte.

Im Rückblick betrachtet hat die geistige Welt mich natürlich gekannt und sie wusste, dass ich im Laufe der Zeit zu dem Medium werden würde, das sie schulen und formen wollten! Mich auszubilden bedeutete für sie, mich direkt in die geistige Welt bringen zu müssen, so dass ich lernen und direkt erfahren konnte, worum es genau geht!

Da ich überhaupt nichts über die geistige Welt wusste oder darüber, was jene Bewohner von mir wollten,  hat es mir natürlich nicht geholfen, dass sie mich diese furchterregenden Erfahrungen machen ließen! Ich wollte sie nicht haben! Aber der  Prozess ging weiter und alles begann damit, dass die geistige Welt mir mit „außerkörperlichen Erfahrungen“ (AKE) geholfen hat.

Ich kann mich an eine sehr intensive Situation erinnern, bei  der ich eine teilweise außerkörperliche Erfahrung (AKE) hatte. Ich sage “teilweise“, weil mein Oberkörper aufrecht saß, während ich zur gleichen Zeit schauen und meinen physischen Körper sehen konnte, der mit geschlossenen Augen flach auf dem Bett lag. Wie man sich vorstellen kann, hat mich das nicht nur schockiert, sondern ich kehrte so schnell in meinen physischen Körper zurück, dass ich beim Aufwachen nach Luft schnappte.

Kannst du dir ansatzweise  vorstellen, wie schwierig diese Situation war?  Ich weiß von vielen Erwachsenen, die mit außerkörperlichen Erfahrungen (AKE) arbeiten. Viele von ihnen finden diese Erfahrungen als zu schwierig, als dass sie ihnen gewachsen wären. Kannst du also im Ansatz verstehen, wie schwierig es für einen so kleinen Jungen war, damit fertig zu werden?

Diese außerkörperlichen Erfahrungen haben viele weitere Jahre hindurch stattgefunden und sie haben mein Leben sehr beeinflusst! Nach einigen Jahren  war ich mit meinen außerkörperlichen Erfahrungen (AKE) vertrauter geworden und hatte erreicht, dass ich vollständig außerhalb und getrennt von meinem physischen Körper stehen konnte. Meine ersten Gedanken waren: „Wie kann ich zwei vollständige und voneinander getrennte Körper haben?“

Jeder Körper konnte vollkommen unabhängig von dem anderen funktionieren. Jeder einzelne Körper funktionierte, aber irgendwie hingen beide Körper miteinander zusammen, wobei ein hoher Grad an Intelligenz in Aktion war.

Durch  all diese außerkörperlichen Erfahrungen gewann ich mehr Zuversicht und es gab Zeiten, in denen ich es nicht erwarten konnte, die nächste zu erleben! Ich konnte in Ruhe einige der Ängste und Befürchtungen loslassen, die mich abgehalten zu haben schienen, diese fremde äußere Welt zu erforschen, die so viel größer war als ich.

In all meinem neugewonnen Vertrauen schien ich  weitere Türen in das „Unbekannte“  geöffnet zu haben. Ich begann Eindrücke von „Toten“ zu empfangen. Ich konnte Silhouetten von etwas wahrnehmen, das wie die Form unserer menschlichen Gestalt aussah. Obwohl ich mir überhaupt keinen  Reim darauf machen konnte, wer oder was diese seltsamen Gestalten waren, ließ ich mich davon nicht beunruhigen und irgendwie ging es mir mit diesen Erfahrungen gut.

Ich hatte meinen ersten Kontakt mit der spirituellen Welt als ich 10 Jahre alt war.
Ich traf meine verstorbene Großmutter und hatte ein Gespräch mit ihr. Es war die natürlichste und schönste Erfahrung, die man sich nur wünschen kann.

Wenn ich zurückdenke, ist mir sehr klar, dass alles nach dem Tod meiner Großmutter begann. Meine Großmutter war alt und uns als Kindern wurde gesagt, dass sie gestorben und in den Himmel gekommen war. Natürlich hat das irgendwie in  meine kindliche Gedankenwelt und zu dem Glauben gepasst, dass es einen Ort gibt, an den alle alten Menschen kommen, wenn sie gestorben sind.

Ich begann mir viele Gedanken über Gott, den Himmel und viele andere spirituelle Dinge zu machen. In meinem begrenzten  Verständnis hat es mich irgendwie getröstet, dass meine Großmutter jetzt an einem besseren Ort war. Das konnte ich verstehen und akzeptieren.

Während der Tage, die vor uns lagen und die der Beerdigung vorausgingen, waren alle Familienmitglieder, wie man sich vorstellen kann, voller Kummer und Trauer. Drei Tage nach Großmutters Tod und während der physische Teil meiner Großmutter in der Leichenhalle lag, hat sich ihr spiritueller Körper vor mir materialisiert!

Ich hatte keine Angst und ich habe sie auch nicht als „tot“ wahrgenommen, denn sie sah unverändert aus, hat auf die gleiche Art gelächelt und sie war meine Großmutter! Ich wusste, dass sie mich liebt, und ich habe sie ebenso geliebt.  Und mir war klar, dass dieser Augenblick für uns beide eine vollkommen natürliche Erfahrung  war.

In dieser gewaltigen Erfahrung hatte ich die Erkenntnis: „Oh mein Gott! Wenn Großmutter tatsächlich im Himmel ist, wie mir alle gesagt haben, wie kann sie dann hier sitzen und mich anlächeln?“  Das musste bedeuten: „Der Himmel ist auf der Erde.“  Ich war sehr aufregt, denn jetzt hatte ich Antworten auf meine Fragen gefunden. Ich hatte nach Gott und dem Himmel gesucht. „Hier ist er! Ich habe ihn gefunden!“

Natürlich habe ich im Rückblick verstanden, dass dies meine erste Kommunikation mit meiner sogenannt „toten“  Großmutter und der geistigen Welt war. Sie schien für mich genau dieselbe zu sein.  Sie war solide und sah genau wie die Person aus, die sie kurz vor ihrem Tod gewesen war. Das einzige, was ich als verschieden bezeichnen würde, war eine Art Licht oder Leuchten, das sie um sich herum zu haben schien.

Diese Begegnung  mit meiner sogenannt „toten“ Großmutter war der Beginn meines weiteren Lebens. Wenn ich über die vielen Jahre zu diesem Augenblick zurückschaue, hat er natürlich vieles für mich bewirkt und  mich zu dem Medium gemacht, das ich heute bin.

Das Medium zu werden, das ich heute bin, hat viele Jahre an Schulung und persönlicher  Entwicklung und viele Ausbildungsjahre erfordert. Als  ich all das  erreicht hatte, war ich bereit, loszugehen und in den zahlreichen Kirchen in England und Wales Dienste zu übernehmen.

Als Folge meiner Dienste  für  die vielen  Kirchen bin ich nach Stansted Hall in London gekommen und wurde auch zu anderen Ausbildungsstätten für Medialität in ganz England eingeladen. Ganz selbstverständlich  hat mir das ermöglicht, meine Karriere auch auf  internationaler Ebene fortzusetzen.

Es hat mir auch Gelegenheiten  gegeben, in Theatern und vor großem Publikum zu arbeiten. Darüber hinaus wurde ich zu Fernsehshows  und Radiosendern geladen.

Meine Arbeit als Medium, Geistheiler und Lehrer hat mir eine außerordentliche Lebensreise ermöglicht! Auf meinem Weg habe ich das Vergnügen gehabt, sehr  vielen  interessanten und bemerkenswerten Menschen aus allen Gesellschaftsschichten zu begegnen, die mein Leben bereichert haben.

Ich werde immer in der Schuld jener stehen, die mein Leben berührt haben, und besonders derjenigen, die in der Lage gewesen sind, mich und meine Arbeit zu inspirieren. Ich werde meiner Familie für alle Zeit dankbar bleiben, besonders meiner Großmutter  für all ihre Liebe und Unterstützung!  Ein besonderer  Dank muss an mein geistiges Team gehen – für seine Liebe, seine Belehrungen und vor allem seine Geduld.

Jeff Jones